Gott ist das Publikum

Denkt man an religiösen Terrorismus, denkt man an den Islam. Doch diese Schlussfolgerung ist zu kurz gegriffen, denn dualistische Weltbilder scheinen generell anfällig zu sein für Extremismus.

Foto: Osenberg

Um eine seriöse Debatte über religiösen Terrorismus führen zu können, müssen zuallererst die Begrifflichkeiten erläutert werden. Was ist Religion? Was ist Terrorismus? Und wo liegt die Verbindung – wenn es sie denn gibt?

Religionswissenschaftler Hartmut Zinser lieferte die Antworten bei einer Veranstaltung des „Humanistischen Salons“.

Zum Schluss seines Vortrags blieb die Erkenntnis, dass unsere abendländische Vorstellung von Demokratie und Menschenrechten nicht für alle Länder auf diesem Planeten funktionieren kann. Und letztendlich sind sogar ebendiese Menschenrechte nicht davor gefeit, gleichermaßen für imperialistische Zwecke benutzt zu werden, um andere Völker zu kolonialisieren. Auch hier gilt Obacht.

hier der ganze Veranstaltungsbericht von Nadine Pungs bei hpd

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