Schul-Tüte ohne Schul-Gottesdienst?

Am 31. Aug. ist die Einschulung der sog. „i-Dötzchen“. Der Eintritt in den neuen Lebensabschnitt bringt manche Änderung für die angehenden Grundschul-Kinder. Augenfälligstes Merkmal ist wohl die Schul-Tüte. Außerdem gibt es „Schul-Gottesdienst“ und künftig einen Stundenplan. Darauf steht „Religionsunterricht“.

Für alle gläubigen Menschen ist das ganz normal und zudem gesetzlich geregelt. Aber was ist mit tausenden Kindern der nicht-gläubigen Menschen, der Konfessionsfreien in Düsseldorf? Meist bleiben sie einfach in der Klasse, wenn „Reli“ ist oder die Eltern melden sie ab. Dann gibt es Beschäftigung oder lediglich „Aufsicht“ in einem Nebenraum. In Bekenntnis-Grundschulen ist selbst diese „Alternative“ nicht vorgesehen und alle Schüler/innen müssen die christliche Lehre anhören.

Konfessionsfreien Eltern ist das gar nicht recht. Schließlich hat die neue Landesregierung versprochen, „Ethikunterricht in der Grundschule“ zu ermöglichen – aber ab wann?

Mache suchen  in Düsseldorf derweil eigene Wege und Austausch über diesen Mißstand, sie wollen Abhilfe. Alternative Infos und Möglichkeit zur Vernetzung für Eltern und andere bietet die Plattform www.Pro-Ethik-NRW.de

Info auch beim HVD Düsseldorf über Kontakt

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